Hausen am Albis

Wohnsiedlung Törlenmatt

2011–2018

Das Baubauungskonzept nimmt ortstypischen Themen auf, wobei das Verhältnis von Körper und Aussenraum eine wesentliche Rolle spielt. Gebäudegruppen erzeugen ein loses Gefüge und bilden Zusammengehörigkeiten. So entstehen räumliche Verengungen und Aufweitungen. Es werden Orte geschaffen, aber gleichzeitig auch eine aussenräumliche Vernetzung mit der umliegenden Landschaft und der bestehenden Bebauung.

Von der historischen Siedlungsstruktur ausgehend wird ein feinmaschiges Wegenetz aufgebaut, das die Einzelbauten untereinander verbindet. Mit einer Abfolge von Plätzen und unterschiedlichen Spielflächen entlang der inneren Erschliessungsachse erhält die Anlage ein gemeinschaftliches Rückgrat, womit auch eine einfachere Orientierung innerhalb der Wohnsiedlung erreicht wird. Die Bepflanzung orientiert sich an der ländlichen Umgebung. Grosswachsende Nussbäume markieren die Hauseingänge und ihre Vorplätze und gliedern den Raum innerhalb der Siedlung. Flächig gepflanzte Weidenkissen und einheimische Feldgehölze zonieren die privaten und gemeinschaftlichen Aussenräume.